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Restaurant Honeret
SVP Dietike bi de Lüt
24.02.2018
09:00 - 11:00 Uhr
Katholische Kirche mit anschl. Apéro

SVP Stadtrats- und Stadtpräsidenten Nominationen sowie Abstimmungen vom 24. September 2017

Parteiversammlung mit Brisanz – nur bei der SVP Dietikon

Wiederum durfte der Vorstand SVP Dietikon hervorragende Referentinnen und Referenten für die Abstimmung vom 24. September begrüssen. In eleganter Art und Weise berichtete die Kantonsratspräsidenten Karin Egli über ihre Erfahrungen als Präsidentin des Kantonsrates und anschliessend referierte die Aargauer SVP Nationalrätin Sylvia Flückiger kompetent zur Altersvorsorge 2020. Die SVP Dietikon ist eine weltoffene Partei und gibt allen eine Chance sich vorzustellen. So konnten sich die zwei Kandidaten für die Bezirksrichterstelle für das Bezirksgericht Dietikon Tobias Walthert (GLP) und Fabienne Moser-Frei (parteilos) vor den zahlreichen Anwesenden vorstellen. Im Anschluss nominierten die Mitglieder der SVP Dietikon als Stadträte Roger Brunner (bisher), Roger Bachmann (bisher) und Stephan Wittwer (neu). Weiter nominierten die Mitglieder Stadtrat Roger Bachmann als Stadtpräsident mit grossem Applaus.

Im vollgefüllten Saal vom Hotel Restaurant Sommerau lauschten die Anwesenden den Erfahrungen von Kantonsratspräsidentin Karin Egli. Sie erzählte von ihren zahlreichen Begegnungen und vielen Sitzung, an der sie als Präsidentin teilgenommen hat und über das Unding, den Kantonsrat in seiner Lautstärke zu bändigen. Im Anschluss referierte Nationalrätin Sylvia Flückiger zu den zwei Vorlagen, die die Altersreform 2020 betreffen. Sie hat bei der Fragerunde kompetent Auskunft gegeben, so dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zufrieden waren und zur Parolenfassung übergegangen werden konnte. Zu beiden Vorlagen wurde einstimmig die NEIN-Parole gefasst. Gemeinderätin Charlotte Keller informierte die Anwesenden kurz über den Gegenentwurf zur Ernährungssicherheit. Hierzu hat die Versammlung die JA-Parole gefasst.

Bei den Kantonalen Vorlagen hat Kantonsrat Pierre Dalcher über den Gegenvorschlag Anti-Stauinitiative gesprochen und Kantonsrat Rochus Burtscher über das Sozialhilfegesetz zur Aufhebung der Leistung für vorläufig «abgewiesene» Aufgenommene. Für beide Vorlagen wurde die JA-Parole gefasst. In Vertretung für den Gemeinderat Alfons G. Florian (Gewerbevereinspräsident) referierte Kantonsrat Rochus Burtscher kurz über die Änderung des Steuergesetzes, das eine Begrenzung des Arbeitswegkostenabzugs bedeutet. De facto ist dies eine Steuererhöhung. Hierzu wurde die NEIN-Parole gefasst. Mehr zu reden gab das Gesetz über die Jugendheime und Pflegekinderfürsorge. Kantonsrat Rochus Burtscher erklärte wieso es gescheiter ist ein JA und Stadtrat Roger Bachmann konterte warum ein NEIN einzulegen sei. Der Konsens der beiden Referenten ist, dass die Bildungsdirektion sehr ungeschickt kommuniziert hatte und die Gemeinden unter Generalverdacht stellt. Sollte ein Nein resultieren, dann würde dies den Kanton rund 80 Mio. CHF mehr kosten und es würden sogar Nachforderungen an den innerkantonalen Finanzausgleich gestellt werden. Hierzu wurde NEIN-Parole gefasst.

Anschliessend an die nationalen und kantonalen Vorlagen standen die Kontrahenten Fabienne Moser-Frei (parteilos) und Tobias Walthert (GLP) für das 100% Bezirksrichteramt den vielen Anwesenden Red und Antwort. Beide hatten die Möglichkeit sich der Versammlung persönlich vorzustellen, das von den Anwesenden wie auch von den Kandidaten geschätzt wurde.

Nach einer kurzen Pause eröffnete der Parteipräsident die Nominationen zu den am 4. März anstehenden Gesamterneuerungswahlen der Gemeinde Dietikon. Die bisherigen Stadträte stellten sich nochmals kurz vor und der Kandidat Gemeinderat Stephan Wittwer, der für den zurücktretenden Stadtrat Jean-Pierre Balbiani ins Rennen steigt, hat seine Motivation für dieses Amt bekundet. Die Mitglieder konnten nun direkte Fragen stellen, die von den Kandidaten kompetent und klar beantwortet wurden. Anschliessend verliessen die drei Kandidaten die Versammlung, so dass die Versammlung ohne die Kandidaten diskutieren konnten. Anschliessend wurde die Nomination vollzogen. Alle drei Kandidaten wurden einstimmig in das Rennen um die drei SVP Sitze bestätigt. Jetzt ging es noch um das Stadtpräsidium. Unser Kandidat Roger Bachmann wurde durch die Mitgliederversammlung mit tosendem Applaus nominiert.

Wahlkommissionpräsident Rochus Burtscher stellte sein motiviertes Team vor und auch den Slogan «Dietikon unser Zuhause». Die Truppe freut sich auf den aktiven und konstruktiven Wahlkampf. In Bezug auf Zusammenarbeit mit anderen Parteien wird an der Parteiversammlung vom November 2017 die weitere Strategie bekannt gegeben. Für die Gemeinderatsliste können wir mit den 12 Bisherigen ins Rennen steigen, wir haben bereits rund 10 zusätzliche interessierte Kandidatinnen und Kandidaten. Gerne möchten wir eine 36er Liste vorweisen können. Das Ziel auf Gemeinderatsebene ist: 13 Sitze.

Stadträte
Roger Bachmann (bisher), Roger Brunner (bisher), Stephan Wittwer (neu)

Stadtpräsident
Roger Bachmann

Gemeinderäte
12 Bisherige und Ziel - 36er Liste
  • Mitglieder und Sympathisanten der SVP Dietikon
  • Von links nach rechts:  Parteipräsident Rochus Burtscher, Stadtratskandidaten Roger Brunner, 
Roger Bachmann (Stadtpräsidentenkandidat) und Stephan Wittwer
  • Von links nach rechts: Stadtratskandidaten Roger Brunner (bisher), Roger Bachmann (bisher) und Stephan Wittwer (neu)
  • Kantonsratspräsidentin Karin Egli
  • Nationalrätin Sylvia Flückiger, AG
  • Fabienne Moser-Frei (parteilos)
  • Tobias Walthert (GLP) IPK-Vorschlag

Parolen

Die Parolen der SVP Dietikon zum 24. September 2017 lauten:
  • NEIN Bundesgesetz über die Reform der Altersvorsorge 2020
  • NEIN Bundesbeschluss Zusatzfinanzierung der AHV über Erhöhung MWST
  • JA Bundesbeschluss über Ernährungssicherheit (Gegenvorschlag)
  • JA Gegenvorschlag zur Anti-Stauinitiative (Kantonsverfassung
  • NEIN Steuergesetz / Begrenzung des Arbeitswegkostenabzugs LÜ2016
  • NEIN Gesetz über die Jugendheime und Pflegekinderfürsorge (Heimfinanzierung)
  • JA Sozialhilfegesetz / Aufhebung Sozialhilfeleistungen für vorläufig Aufgenommene