Nächste Termine

SVP Dietike bi de Lüt
16.12.2017
09:00 - 11:00 Uhr
Rapidplatz mit anschl. Apéro
Albisgütli-Tagung
19.01.2018
SVP Dietike bi de Lüt
20.01.2018
09:00 - 11:00 Uhr
Coop Steinmürlistrasse mit anschl. Apéro
Kantonale Delegiertenversammlung
23.01.2018
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05.02.2018
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20:00 Uhr Beginn
Hotel Sommerau
Generalversammlung
12.03.2018, 19:00 Uhr
Restaurant Honeret
SVP Dietike bi de Lüt
24.02.2018
09:00 - 11:00 Uhr
Katholische Kirche mit anschl. Apéro

An allem ist die SVP schuld…

Die öffentliche Stellungnahme der SVP Dietikon zum Sprengstoffanschlag vor dem Restaurant Don Camillo hat einige Reaktionen ausgelöst, ebenso die daraufhin veröffentlichten Leserbriefe der Fraktionschefs von SVP und FDP zum Thema "Sicherheit und Ordnung in Dietikon".

Die SVP Dietikon möchte es nicht unterlassen, der Öffentlichkeit an dieser Stelle die wahren Gründe für das schlechte Ranking der Stadt Dietikon in der Kriminalstatistik 2012 des Bundes zu liefern. Die entsprechende Analyse wurde freundlicherweise von SP-Gemeinderat Peter Wettler im nachfolgenden E-Mail vom 3. April 2012 an die Fraktionschefs von SVP und FDP zur Verfügung gestellt:

Guten Tag, sehr geehrter Herr Bachmann, sehr geehrter Herr Romer

irgendwie scheinen Sie meine Ausführung vorsätzlich nicht verstehen zu wollen. Es gilt allemal die Volksweisheit: Wie man in den Wald hinein ruft, so tönt es auch heraus. Die pausenlosen Anfeindung, sei das verbal oder schriftlich und symbolisch auf Plakaten, in Inseraten, Artikeln oder Leserbriefen, von missliebigen Menschengruppen treibt diese Menschen in die Kriminalität, weil sie ja ohnehin schon als Kriminelle abgestempelt und vorverurteilt sind. (Viele haben ohnehin nicht mehr viel mehr zu verlieren, als ihr Leben.) Was die SVP tut, ist fortlaufend Brände legen und dann empört "Fürio!" rufen, wenn es lichterloh brennt. Und die FDP-Dietikon eifert leider bienenfleissig nach.

Von den 7'528 im Jahr 2012 erfassten Straftaten in der Stadt Dietikon kann man vielleicht leichtes Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Verletzung des Ausländergesetzes abzählen (letzteres verletzen eher Reiche), dann bleiben knapp 7'000 Straftaten zurück, die man auch sehr unterschiedlich interpretieren muss. Ich gehe einmal davon aus, dass 2'000 bis 3'500 dieser Straftaten ohne die ständige Hetzerei, Demütigungen, Verunglimpfung und Herabwürdigungen durch die SVP  nicht stattgefunden hätten. Vor allem für Menschen mit einfacherem Gemüt und von geringer Bildung ist Gewalt sehr oft das einzige mögliche Kommunikationsmittel.

Die SVP kann einen Test machen: Ihre Politikerinnen und Politiker sollen ihr nicht genehme Personengruppen 5 Jahre lang mit Anstand, Respekt und Menschenwürde begegnen und behandeln. Dann werden wir, trotz Bevölkerungswachstum und leider durch den rechtsbürgerlichen Stadtrat neu geschaffenen Slums im Limmatfeld und im Niderfeld wenigstens in unserer Stadt weniger Verbrechen zählen. Denn es gilt:  "Aktion der SVP" = "Reaktion armer, gebeutelter  Menschen". 2018 sprechen wir wieder über die Kriminalstatistik, wenn dieses Wunder eintrifft!

Ich empfinde es meinerseits als Wunder, dass nicht mehr Menschen kriminell werden hier zu Lande angesichts der gebetsmühlenhaften Vergiftung des sozialen Klimas.

Mit freundlichen Grüssen

Peter M. Wettler

Jetzt wissen wir es: Die SVP ist an allem schuld! Da war doch noch was? Ach ja, wer am 4. April 2013 (einen Tag nach Versand des obigen E-Mails) Zeitung las, konnte der Limmattaler Zeitung u.a. folgende Meldung entnehmen:

"Ex Fussballer schweigt – Urteil steht aus: Seit gestern kämpft der aus dem Limmattal stammende ehemalige FC Basel-Star vor Obergericht gegen eine teilbedingte Freiheitsstrafe von drei Jahren an. Laut Anklage war der Teilgeständige (serbisch-schweizerischer Doppelbürger aus Dietikon) an einem schwunghaften Kokainhandel beteiligt…"