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SVP Dietike bi de Lüt
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75 Jahre Festungsbau Dietikon

Plakat A4
Vor 75 Jahren wurde der Festungsbau Dietikon fertiggestellt. Zu diesem Jubiläum organisierte am 14. Juni 2014 die SVP Dietikon ein Fest mit Zeitzeugen. Die Feier konnte bei perfekten Wetterverhältnissen durchgeführt werden. Um dem Wetter nicht restlos ausgeliefert zu sein, stellten Helfer am Vortag den Holzbau der Sichlete auf. Dank grosser Unterstützung des Trachtenvereins Dietikon war der Holzbau innert kürzester Zeit aufgestellt. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an den Trachtenverein. Das Innere wurde themengerecht geschmückt. Die Wände und Säulen wurden mit Tarnnetzen verpackt, die Tische mit Efeu und Blumen verziert und die Fahnen von Dietikon und der Schweiz überall befestigt.

Am frühen Samstagmorgen wurde dann noch der Schulhausplatz eingerichtet. Die Gulaschkanone für den Spatz wurde installiert, das Gumpischloss für die Kinder aufgeblasen, diverse Infotafeln deponiert, das Karussell abgedeckt, die Schiessbude geöffnet, eine Fotoausstellung errichtet, die Küche eingerichtet, die Tonanlage verdrahtet etc.
Pünktlich um 10:00 Uhr fand dann das erste Ereignis mit dem Einfahren der historischen Militärfahrzeuge statt. Unter den Willys Jeep, Unimog Armee VW Käfer, Pinzgauer etc. war auch ein US-Dodge CC Command Car aus dem Jahre 1942 darunter. Mit den Eröffnungsreden von Parteipräsidentin Astrid Dätwyler, Stadtpräsident Otto Müller und OK-Präsident Ralph Hofer war die Feier offiziell lanciert. Mit den Limmattaler Musikanten spielte die erste von insgesamt drei Musikgruppen. Als um 12:30 die erste Bunkerführung vom Ortsmuseum statt fand, war die Feier bereits rege im Gange. Dabei staunte wohl auch der Hauptorganisator der Bunkerführungen Arthur Müller nicht schlecht, als sich gleich zum Start etwa 25 Personen um ihn scharten. Über die ganze Feier verteilt, fanden dreimal zwei Führungen statt, wobei jede Führung mehr Zuschauer anlockte. Zuletzt waren die Shuttlejeeps überfordert und konnten leider nicht mehr alle Interessenten fristgerecht transportieren – der Andrang war schlicht zu gross.

Zwischen den Bunkerführungen durften wir Nationalrat Luzi Stamm begrüssen. Er referierte ca. 45 Minuten über das Militär "gestern bis heute". Dabei wies er immer wieder darauf hin, dass man sich täuschen könne und spielte darauf hin, dass man sich bereits diverse Mal in der Geschichte in falscher Sicherheit gewogen habe.  

Im Anschluss spielten die Swiss Jungle Drummers. Mit schwungvoller, an die Karibik erinnernde Musik zauberten sie vielen Besuchern ein Lachen aufs Gesicht und liessen Feststimmung aufkommen. Auf dem Vorplatz indes wurden die historischen Militärfahrzeuge eifrig begutachtet. Damit das Festtreiben nicht allzu zu einem harmonischen Sonntagsspaziergang verkam, bot ein mit schwarzem Berett oder Helm geschmückter und tenorhaft singender Fünfziger seinen "Spatz" an.

Um 14:15 Uhr startete dann der Vortrag über die Limmatstellung von Militärhistoriker Hansruedi Fuhrer. Von der Situation 1939 in Europa und den darauffolgenden Ereignissen in Polen und Frankreich, zoomte er langsam auf die Festung Dietikon zu, um so den Zusammenhang zwischen unserer Festung und der ganzen Verteidigungslinie der Schweizer Armee aufzuzeigen. Der ruhig und präzis erzählte Vortrag wurde mit grossem Interesse verfolgt. Und wer sich ein bisschen für Geschichte interessierte, dem war rasch klar, dass es sich hier wohl um einen der versiertesten Militärhistoriker in unserem Land handelt.
Im Anschluss fand der Geschichtstalk mit den Zeitzeugen Osi Grendelmeier (83), Max Wiederkehr (90), Sepp Oeschger (91) und dem Ortshistoriker Arthur Müller statt. Moderiert wurde die Runde von OK-Präsident Ralph Hofer. Dabei ging es in erste Linie um persönliche Eindrücke und Erlebnisse, wobei Arthur Müller versuchte, das Erzählte in einen Konsens zu rücken. Die lebhaft erzählenden Zeitzeugen waren für viele der Festbesucher ein rührendes und interessantes Erlebnis.

Den Abschluss des Festprogrammes bildeten die Dietiker Trychler. Was an jeder Feier ein Höhepunkt ist, war auch hier nicht anders. Sie sind und bleiben eine Bereicherung und lassen keinen Zuschauer kalt. Sie setzten der gelungen Feier die Krone auf.

Danach schwenkte man mit dem Duo Regenbogen Gold langsam ins Abendprogramm ein. Die einen feierten in der Hütte, andere genossen draussen den lauen Sommerabend mit Spatz und einem Glas Wein. Um 03:00 Uhr waren langsam die letzten Lichter erloschen.
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